Pflanzliche Katzenstreu – eine umweltfreundliche Alternative
Mineralischer Katzensand besteht hauptsächlich aus Ton oder Silikat. Er ist nicht brennbar und bleibt deshalb bei der Verbrennung des Haushaltskehrichts weitgehend unverändert zurück. In den beiden Basel wird geschätzt, dass rund 10 Prozent der KVA-Schlacke aus Katzensand bestehen.
Pflanzliche Streu als Alternative
Pflanzliche Katzenstreu wird beispielsweise aus Reststoffen der Getreideverarbeitung oder aus Holzfasern hergestellt. Sie verbrennt in der Kehrichtverbrennungsanlage nahezu rückstandslos und belastet die Umwelt weniger als mineralischer Katzensand. Zudem ist sie leichter und verursacht weniger Staub. Untersuchungen zeigen, dass pflanzliche Streu von Katzen gut angenommen wird.
Ein Wechsel sollte allerdings schrittweise erfolgen, da sich insbesondere ältere Katzen erst an eine neue Streu gewöhnen müssen.
Richtig entsorgen
Auch pflanzliche Katzenstreu gehört nach der Verwendung in den Haushaltskehricht. Eine Kompostierung oder anderweitige stoffliche Verwertung ist in der Schweiz derzeit wegen möglicher Krankheitserreger und Medikamentenrückstände nicht möglich.
Unser Tipp: Achten Sie beim nächsten Einkauf auf pflanzliche Katzenstreu. Damit lässt sich mit einer einfachen Umstellung wertvolles Deponievolumen einsparen.
Amt für Umweltschutz und Energie BL
Zugehörige Objekte
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| Katzenstreu-Flyer (PDF, 1.87 MB) | Download | 0 | Katzenstreu-Flyer |