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Meldung tot aufgefundener Wildschweine

Um eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in der Wildschweinepopulation zu verhindern, ist es wichtig, eine mögliche Ansteckung von Wildschweinen frühzeitig zu erkennen. Falls durch einen Einwohner/ eine Einwohnerin Ihrer Gemeinde oder durch Werkhofmitarbeitende ein Kadaver eines Wildschweins gefunden wird, oder diese eine solche Meldung erhalten, muss der Fund unverzüglich der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft gemeldet werden. Es ist wichtig, dass die tot aufgefundenen Tiere beprobt werden, um einen allfälligen Eintrag der ASP frühzeitig erkennen zu können. Die Forstmitarbeitenden, die Jagdaufseher und allgemein die Jägerschaft sind seit geraumer Zeit informiert.

Bitte melden Sie der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft, ELZ (Telefon 061 553 35 35) sämtliche aufgefundenen Wildschweinkadaver.

Die ELZ verfügt über ein detailliertes Ablaufschema im Fall eines solchen Fundes.

  • Belassen Sie den von Ihnen gemeldeten Wildschweinkadaver vor Ort. Die Kantonale Krisenorganisation BL übernimmt die Beprobung und Entsorgung.
  • Die ASP ist eine sehr ansteckende Viruskrankheit, die ausschliesslich Haus-und Wildschweine befällt.
  • Sie wird hauptsächlich durch den Kontakt mit infizierten Tieren verbreitet. Blut oder mit Blut verunreinigte Gegenstände spielen sehr häufig eine wichtige Rolle bei der Übertragung.
  • Das Virus der ASP ist sehr widerstandsfähig. Es bleibt in Kadavern verendeter Tiere, in der Umwelt und in Fleisch oder Wurst von infizierten Tieren lange ansteckend.
  • Das Virus kann durch Besucher, verunreinigte Kleidung und Schuhe, kontaminierte Transportfahrzeuge und Geräte sowie Instrumente von einem Betrieb zum anderen übertragen werden.
  • Das Virus kann über grosse Entfernungen weitergetragen werden!

Bei Fragen zur Afrikanischen Schweinegrippe wenden Sie sich bitte an Thomas Bürge, Kantonstierarzt, thomas.buerge@bl.ch oder Telefon 061 552 59 23.

Kantonaler Krisenstab


Achtung Schweine!
 

Datum der Neuigkeit 22. Mai 2019