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Deutschkenntnisse bereits vor dem Kindergarten fördern

Die Birsstadtgemeinden Reinach und Pfeffingen wollen zusammen erreichen, dass möglichst viele Kinder, die Zuhause kein Deutsch sprechen, beim Kindergarteneintritt über erste Deutschkenntnisse verfügen. Dazu wird im Rahmen eines Projekts ein gemeinsames Konzept erarbeitet mit dem Ziel, dass ein Grossteil der Spielgruppen und Tagesbetreuungen im Vorschulbereich eine alltagsintegrierte Sprachförderung anbieten können.

Schulerfolg und eine gelungene Integration und Partizipation von Kindern mit einem anderen Sprachhintergrund hängen sehr stark von deren Deutschkenntnissen ab. Kleine Kinder erlernen eine Zweitsprache vergleichsweise einfach durch die spielerische und alltägliche Kommunikation mit Gleichaltrigen und mit deutschsprechenden Erwachsenen. Eine Sprachförderung vor dem Kindergarten ist daher enorm wichtig. Aus diesem Grund wollen die zwei Gemeinden Reinach und Pfeffingen private Angebote im vorschulischen Bereich in Bezug auf die frühen Sprachförderung gezielt unterstützen: In einem ersten Projektschritt wird ein Konzept erarbeitet, welches als Entscheidungsgrundlage für die zuständigen Behörden dient. Ziel des Projekts ist es, dass Betreuungseinrichtungen im Vorschulbereich eine alltagsintegrierte Sprachförderung anbieten. Gleichzeitig sollen die Familien angesprochen werden, damit möglichst viele Kinder mit einem anderssprachigen Hintergrund davon profitieren können. Wie dies genau geschehen soll, wird in einem zweiten Schritt angepackt.

Frühe Sprachförderung zahlt sich aus

Studien zeigen: Schulerfolg und eine gelungene Integration und Partizipation hängen stark davon ab, wie gut Kinder Deutsch sprechen. Der Blick in die Schulstatistik zeigt, dass Kinder nicht-deutscher Muttersprache auf Sekundarstufe mit geringerer Wahrscheinlichkeit in eines der höheren Niveaus eingeteilt werden als Kinder mit Deutsch als Muttersprache. So wurden im Kanton Basel-Land 2015 nur 16,9 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch ins Niveau P der Sekundarschule eingeteilt (höchstes Leistungsniveau), wohingegen 37,6 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Muttersprache dieses Niveau erreicht haben. Frühe Sprachförderung bedeutet folglich auch, dass sich die Schulkarrieren und damit die Chancen in der Berufswahl verbessern.

Gemeinderat Pfeffingen

Datum der Neuigkeit 25. Jan. 2018