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Budget 2020

Der Gemeinderat hat das Budget 2020 beraten und zu Handen der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019 verabschiedet.

Nachdem zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 das neue Schulhaus, welches die Investitionsrechnung in den vergangenen zwei Jahren stark belasten hat, in Betrieb genommen werden konnte, ist für das kommende Jahr eine Konsolidierung der Investitionsprojekte vorgesehen. Geplant sind die Erstellung einer neuen Fusswegverbindung zwischen dem Byfangweg und der Hauptstrasse sowie die Sanierung der bestehenden Fusswegverbindung zwischen Im Noll und im Gwidem. Als neue Herausforderung der kommenden Jahre muss die Bewältigung der Trockenheitsschäden im Pfeffinger Wald bezeichnet werden, um die uneingeschränkte Begehbarkeit dieses wichtigen Naherholungsraumes sicherzustellen.

Ansonsten präsentiert sich die Ausgangslage, im Vergleich zu den Vorjahren, bei den übrigen Budgetpositionen nahezu unverändert: Nach wie vor werden die Gemeindebudgets durch zahlreiche fremdbestimmte Faktoren geprägt und bestimmt. Insbesondere gesetzliche Vorgaben schränken den gemeinderätlichen Entscheidungsspielraum sowie den finanziellen Handlungsspielraum erheblich ein.

Unverändert schwierig zeigt sich auch die Einschätzung der Entwicklung der Wirtschafts- und Zinsfaktoren für das kommende Jahr. Aufgrund der vorliegenden Informationen und Erkenntnisse beurteilt der Gemeinderat die Entwicklung der Steuereinnahmen für das kommende Jahr als stagnierend bis leicht rückläufig. Die Auswirkungen der nachwievor fortdauernden regen Bautätigkeit auf die Steuereinnahmen kann aktuell noch nicht fundiert abgeschätzt werden.

Im Rahmen der Budgetberatung hat der Gemeinderat sämtliche beeinflussbaren Ausgaben kritisch hinterfragt, jedoch praktisch keine Positionen eruieren können, die eine signifikante Reduktion der Budgetausgaben erzielen könnten.

Der Gemeinderat ist auch in der diesjährigen Budgetberatung davon ausgegangen, dass der Bau des neuen Schulhauses für sich alleine betrachtet keine Steuererhöhung mit sich bringen wird, auch wenn im 2020 erstmals die entsprechenden Abschreibungskosten voll zum Tragen kommen werden. Eine Erhöhung des Gemeindesteuersatzes stand deshalb während der Budgetberatung 2020 nicht zur Diskussion. Ob der Verzicht auf Steuererhöhungen auch in den kommenden Jahren aufrechterhalten werden kann, wird der Gemeinderat im Hinblick auf die sich abzeichnenden steigenden Kosten und neuen Aufgaben ab den Budgetjahren 2021 und 2022 jährlich und fortlaufend einer grundlegenden Prüfung unterziehen.

Die Erfolgsrechnung des Jahres 2020 weist einen budgetierten Mehraufwand von CHF 196‘800 aus (Budget 2019: Mehraufwand CHF 213‘900). Der Gesamt-Aufwand beträgt CHF 10'217‘300. Auf der Ertragsseite rechnet der Gemeinderat mit Einnahmen von insgesamt CHF 10‘020‘500.

Die Investitionsrechnung sieht Ausgaben in der Höhe von CHF 1'667‘000 und Einnahmen von CHF 1‘001‘000 vor.

Bei veranschlagten planmässigen Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen von CHF 700‘900, dem vorgenannten Aufwandüberschuss von CHF 196‘800 sowie unter Berücksichtigung des Saldos der Einlagen und Entnahmen aus den Spezialfinanzierungen sowie der Entnahme aus der Vorfinanzierung „Neubau Schulhaus“, resultiert ein Finanzierungsfehlbetrag von CHF 429‘900, welcher durch die Aufnahme von Fremdkapital finanziert werden muss.

Sämtliche Gebühren für die Spezialfinanzierungen „Wasserversorgung“, „Abwasserbeseitigung“, „Abfallbeseitigung“ sowie „Kabelnetz“ bleiben im kommenden Jahr unverändert.

Gemeinderat Pfeffingen



Datum der Neuigkeit 24. Okt. 2019