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Budget 2019

Der Gemeinderat hat das Budget 2019 beraten und zu Handen der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2018 verabschiedet.

Das kommende Jahr wird durch die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Schulhauses geprägt, welches die Investitionsrechnung stark belasten wird. Daneben wird auch ein weiteres Grossprojekt, dass durch die Gemeindeversammlung bereits beschlossen wurde, die Finanzressourcen der Gemeinde stark in Anspruch nehmen: Der Bau der Verbindungsleitung der Wasserversorgung Pfeffingen zwi-schen den Reservoiren Steinbrunnen und Ruine.

Ansonsten präsentiert sich die Ausgangslage, im Vergleich zu den Vorjahren, bei den übrigen Budgetpositionen nahezu unverändert: Nach wie vor werden die Gemeindebudgets durch zahlreiche fremdbestimmte Faktoren geprägt und bestimmt. Insbesondere gesetzliche Vorgaben schränken den gemeinderätlichen Entscheidungsspielraum sowie den finanziellen Handlungsspielraum erheblich ein. Die Umsetzung der Steuervorlage 17 wird, sofern diese durch den Souverän, so beschlossen wird, für die Gemeinde Pfeffingen keine grossen Auswirkungen haben, da die juristischen Personen lediglich rund 1% der gesamten Steuereinnahmen unserer Gemeinde ausmachen.

Unverändert schwierig zeigt sich auch die Einschätzung der Entwicklung der Wirtschafts- und Zinsfaktoren für das kommende Jahr. Aufgrund der vorliegenden Informationen und Erkenntnisse beurteilt der Gemeinderat die Entwicklung der Steuereinnahmen auch im kommenden Jahr als vorsichtig positiv. Die auch im Jahre 2018 fortdauernde rege Bautätigkeit sowie die noch anstehenden Projekte untermauern zumindest eine solche Einschätzung.

Im Rahmen der Budgetberatung hat der Gemeinderat sämtliche beeinflussbaren Ausgaben kritisch hinterfragt; dies insbesondere auch unter Berücksichtigung der zukünftigen (finanziellen) Herausforderungen, namentlich der Kosten für den Schulhausneubau und des Betriebs dieses neuen Gebäudes, sowie die Thematik „Familienergänzende Betreuung“.

Der Gemeinderat ist bisher davon ausgegangen ist, dass der Bau des neuen Schulhauses für sich alleine betrachtet keine Steuererhöhung mit sich bringen wird. Eine Erhöhung des Gemeindesteuersatzes stand während der Budgetberatung 2019 deshalb auch nicht zur Diskussion. Ob der Verzicht auf Steuererhöhungen auch in den kommenden Jahren aufrechterhalten werden kann, wird der Gemeinderat im Hinblick auf die sich abzeichnenden steigenden Kosten und neuen Aufgaben ab den Budgetjahren 2020 und 2021 nochmals einer grundlegenden Prüfung unterziehen.

Die Erfolgsrechnung des Jahres 2019 weist einen budgetierten Mehraufwand von CHF 213‘900 aus (Budget 2018: Mehraufwand CHF 207‘400). Der Gesamt-Aufwand beträgt CHF 9'892‘700. Auf der Ertragsseite rechnet der Gemeinderat mit insgesamt CHF 9‘678‘800.

Die Investitionsrechnung sieht Ausgaben in der Höhe von CHF 8'428‘000 und Einnahmen von CHF 681‘000 vor.

Bei veranschlagten planmässigen Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen von CHF 331‘800, dem vorgenannten Aufwandüberschuss von CHF 213‘900 sowie unter Berücksichtigung des Saldos der Einlagen und Entnahmen aus den Spezialfinanzierungen in der Höhe von insgesamt CHF 3‘700.00 resultiert ein Finanzierungsfehlbetrag von CHF 7‘632‘800, welcher teilweise durch die Aufnahme von Fremdkapital finanziert wird.

Während die Gebühren im kommenden Jahr für die Spezialfinanzierungen „Wasserversorgung“, „Abwasserbeseitigung“ und „Abfallbeseitigung“ unverändert bleiben, müssen bei der Spezialfinanzierung „Kabelnetz“ die monatlichen Nutzungsgebühren für das kommunale Kabelnetz angepasst werden. Der Gemeinderat liess schon in den vergangenen Jahren durchblicken, dass die jahrelang stets negativen Ergebnisse dieser Spezialfinanzierung und die damit verbundene starke Abnahme des Eigenkapitalkontos eine Korrektur unumgänglich machen.

Gemeinderat Pfeffingen



Datum der Neuigkeit 1. Nov. 2018