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Budget 2018

Der Gemeinderat hat das Budget 2018 beraten und zu Handen der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2017 verabschiedet.

Auch für das kommende Jahr präsentiert sich die Ausgangslage, im Vergleich zu den Vorjahren, erneut nahezu unverändert: Die Gemeindebudgets werden durch zahlreiche fremdbestimmte Faktoren geprägt und bestimmt. Insbesondere gesetzliche Vorgaben schränken den gemeinderätlichen Entscheidungsspielraum sowie den finanziellen Handlungsspielraum erheblich ein. So wird die geplante Erhöhung der Pflegenormkosten im stationären Bereich die Gemeindebeiträge an die Alters- und Pflegeheime um voraussichtlich 10 % auf über CHF 320‘000 ansteigen lassen.

Die Einschätzung der Entwicklung der Wirtschafts- und Zinsfaktoren bleibt auch für das kommende Jahr schwierig. Dennoch beurteilt der Gemeinderat die Entwicklung der Steuereinnahmen auch im kommenden Jahr als vorsichtig positiv. Die weiterhin sich abzeichnende rege Bautätigkeit untermauert zumindest eine solche Einschätzung.

Im Rahmen der Budgetberatung hat der Gemeinderat sämtliche beeinflussbaren Ausgaben kritisch hinterfragt; dies insbesondere auch unter Berücksichtigung der zukünftigen (finanziellen) Herausforderungen, namentlich der Kosten für den Schulhausneubau und der Ausfinanzierungskosten der Pensionskasse, aufgrund der bevorstehenden Senkung des technischen Zinssatzes und des Umwandlungssatzes. Eine Erhöhung des Gemeindesteuersatzes stand während der Budgetberatung 2018 nicht zur Diskussion.

Die Erfolgsrechnung des Jahres 2018 weist einen budgetierten Mehraufwand von CHF 207'400 aus (Budget 2017: Mehraufwand CHF 250‘800). Der Gesamt-Aufwand beträgt CHF 9'846‘100. Auf der Ertragsseite rechnet der Gemeinderat mit insgesamt CHF 9‘654‘000.

Die Investitionsrechnung wird in erster Linie durch den bereits erwähnten Schulhaus-Neubau belastet. Rund 7 Millionen Franken sollen im kommenden Jahr alleine für dieses Bauvorhaben investiert werden. Insgesamt sind Ausgaben in der Höhe von CHF 10’003'000 und Einnahmen von CHF 349‘000 vorgesehen. Die Nettoinvestitionen erreichen mit CHF 9‘654‘000 knapp die 10 Millionen Franken Grenze.

Bei veranschlagten planmässigen Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen von CHF 364'000, dem vorgenannten Aufwandüberschuss von CHF 207'400 sowie unter Berücksichtigung des Saldos der Einlagen und Entnahmen aus den Spezialfinanzierungen in der Höhe von insgesamt CHF 100‘100.00 resultiert ein Finanzierungsfehlbetrag von CHF 9‘597‘500, welcher teilweise durch die Aufnahme von Fremdkapital finanziert wird.

Während die Gebühren im kommenden Jahr für die Spezialfinanzierungen „Abwasserbeseitigung“ und „Kabelnetz“ unverändert bleiben, erlauben der Stand der Eigenkapitalkonti der Spezialfinanzierungen „Wasserversorgung“ und „Abfallbeseitigung“ eine Senkung der Wasserbezugsgebühren sowie der Gebühren für die Abfall- und Grüngutmarken.

Gemeinderat Pfeffingen

Datum der Neuigkeit 5. Okt. 2017